Meine Politik
Bodenständigkeit ist mir wichtig
Aufgewachsen in Berlin wohne ich seit 1987 mit meiner Familie (Mann Uwe, Sohn Janko, Tochter Nele, Airedale-Terrier Ilja) in Tornow, einem kleinen Dorf mit nicht einmal 80 Seelen in der Gemeinde Wusterhausen/Dosse. Die schönen Seiten des Lebens in einem so kleinen märkischen Dorf sind mir ebenso nahe wie die immer schwieriger werdenden Lebensbedingungen in den ländlichen Räumen für die Menschen, die hier bleiben wollen oder auch müssen. Ihnen eine selbstbestimmtes Existenzsicherung auch in Zukunft zu ermöglichen ist mir ein wichtiges politisches Anliegen. Die Verfassung garantiert schließlich gleichwertige Lebensverhältnisse im Land!
Friedenspolitisch aktiv!
Vorallem in meinem Wahlkreis, da hier die Situation um das Bombodrom zum alltäglichen Leben der Menschen vor Ort gehört und hier die interessen der Betroffenen im Vordergrund stehen und nicht die der Bundeswehr!
Aktiv in Parlamentariergruppen!
Das Zusammentreffen mit Parlamentariern und Regierungsvertretern anderer Länder ist sehr lehrreich und wichtig für die eigene Arbeit - sei es auf Reisen des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz oder im Rahmen der Deutsch-irischen sowie der deutsch-neuseeländischen Parlamentariergruppe, deren Mitglied ich bin.
Agrarpolitik muss soziale, ökologische und ökonomische Interessen berücksichtigen
Die Agrarwirtschaft steht in den nächsten Jahren gerade in Mitteleuropa vor großen Herausforderungen. Die politischen Rahmenbedingungen ändern sich durch WTO und EU deutlich. Der Klimawandel wirft längst erkennbare Schatten voraus. Die Flächenkonkurrenz zwischen Nahrungsmitteln, Futtermitteln und nachwachsenden Rohstoffen wirft neue ökologische Fragen auf. Großflächige Agrarwirtschaft steht gelegentlich in einem Spannungsverhältnis zur touristischen Entwicklung und zum Naturschutz. Der deutliche Wandel in den Landbesitzverhältnissen insbesondere in Ostdeutschland wird nicht folgenlos bleiben. Die dringende Notwendigkeit der politischen Gestaltung dieser Prozesse liegt für mich ebenso auf der Hand wie die Notwendigkeit ihrer intensiven agrarwissenschaftlichen Begleitung.
Frauenpolitisch sich endlich den Herausforderungen stellen und Geschlechtergerechtigkeit auf allen Ebenen durchsetzen
"Frauen an den Herd" sagen heute längst nicht mehr alle Konservativen. Die Neoliberalen haben die Arbeitskraft Frau entdeckt! Nicht nur, weil der demografische Wandel und die zunehmende Abwanderung der intellektuellen Elite der Bundesrepublik einen erheblichen Fachkräftemangel bescheren wird, sondern weil Frauen aufgrund der patriarchalen Strukturen dieser Gesellschaft noch immer deutlich billigere Arbeitskräfte sind. Andererseits ist aber Arbeit gleichzeitig eine Grundlage für ökonomische Selbstständigkeit, für ein selbst bestimmtes Leben, für Selbstverwirklichung, soziale Einbindung, Bildung etc. - wenn es sich denn um sozialversicherungspflichtige, existenzsichernde Arbeit handelt. Es ist daher aus meiner Sicht gerade für Sozialistinnen und Sozialisten eine große Herausforderung, auch unter den aktuellen politischen Mehrheitsbedingungen für die Gleichstellung von Frau und Mann, Mädchen und Jungen in allen gesellschaftlichen Bereichen zu kämpfen. Übrigens trifft das auch für den Kampf gegen alle anderen Diskriminierungen zu, die wir tagtäglich erleben.

